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Zum Jahresende 2017

Nicht nur zum Schmunzeln

|22.12.2017|
Webmaster schließt Homepage | App sperrt Garagentor

Das Thema Cybercrime nimmt immer mehr Raum ein - siehe Beitrag vom 20.12.2017 IT Sicherheitslücken 2017. Auf geringerem Level lässt geschäftliche Umgangsweise leider ebenso zu wünschen übrig. Nachfolgend zwei Beispiele, welche nicht nur zum Schmunzeln geeignet sind:

Webmaster kündigt Homepage-Schließung an

Im beschaulichen Hunsrück bahnt sich bei CulturisSIMo, Kulturverein der Stadt und Verbandsgemeinde Simmern e.V., etwas an: Unter der Rubrik Informationen/Aktuelles ist fett zu lesen: Diese Homepage wird am 31. Dezember 2017 wegen Entlassung des Webmasters geschlossen. Das Feuern eines Webmasters, aus welchen Gründen auch immer, ist nicht ungewöhnlich. Dass dieser jedoch eine solche Maßnahme zum Anlass nimmt, gleich die gesamte Website zu schließen, ist schon erstaunlich. Das Whois der Website weist als Registrant und Admin den Verein aus, vertreten durch Herrn Wolfgang Heinemann. Der Verein wird durch einen Vorstand repräsentiert, in diesem Fall laut Impressum vertreten durch den 1. Vorsitzenden Peter Schulz. Der Website ist auch zu entnehmen, dass Dr. phil. Wolfgang Heinemann im Oktober 2017 verstorben ist. Wurde das Whois noch nicht aktualisiert, weil der Webmaster möglicherweise alle Zugänge für die rechtlichen Vertreter gleich mit kappte?

Die Website weist zahlreiche Copyright-Hinweise aus - nicht ungewöhnlich, da unterschiedliche Verfasser von Beiträgen und auch veröffentlichte Bilder unter den Verwertungsrechten der einzelnen Personen stehen können. Merkwürdig, dass Webmaster Karl Kaul auf der Startseite (s)ein Copyright eingefügt hat, denn er könnte lediglich Rechte beschränkt auf Gestaltung haben - Webmaster ist kraft Definition auf der Website Technisch Verantwortlicher. Für Gestaltung und Design zeichnet picomol.de verantwortlich.

Allerdings gibt es auf der Website von CulturisSIMo auch einen Link zur Web-Präsenz des technischen Verantwortlichen kaul-art.com, im echten Leben expressionistischer Maler. Dies könnte erklären, warum kaufmännische Gepflogenheiten und rechtliche Formalitäten wenig berücksichtigt wurden.


Überraschung beim IoT

Das Internet of Things ist nicht nur sensationell, hilfreich und ändert Lebens- wie Arbeitsweise, sondern kann auch seine Tücken haben. Experten warnen vor Gefahren, die das vernetzte Heim und smarte Haushaltsgeräte trotz aller Bequemlichkeit mit sich bringen. Wie schnell Nutzer bei den neuen Spielereien buchstäblich vor verschlossenen Türen stehen können, zeigt der aktuelle Fall des smarten Garagentores von Garadget, bei dem keine Cyberkriminellen dem Opfer das Leben schwer gemacht haben, sondern bei dem deutlich wird, wie Kunden den Herstellern solcher Geräte ausgeliefert sein können.

Dies musste Martin R. nach Kauf einer iPhone-App erfahren. Er bestellte die App Garadget, mit der sich das Garagentor vom Smartphone aus fernsteuern lässt. Denis Grisak hat Garagdet erfunden, es kostet 89 US-Dollar, arbeitet mit Cloud-Diensten zusammen und soll die Sicherheit von Garagentoren erhöhen. Die Entwicklung finanzierte Grisak über die Plattform Kickstarter. Garadget hat keine Internet-Prädenz, ist jedoch bei Facebook vertreten. Diese App scheint nicht in jedem Fall gut zu funktionieren. Kunde Martin R. veröffentlichte dazu kritische Posts bei amazon und dem Hersteller. Das brachte wiederum Grisak so sehr auf die Palme, dass er die Verbindung von Martin's App zum Cloud-Server unterbrach. Nun steht Martin vor seinem Garagentor und ist ausgesperrt!

IT Sicherheitslücken 2017

|20.12.2017|
Außergewöhnliche Online-Verbrechen 2017

Kaspersky erklärte Anfang 2017 das Jahr 2016 für "das Ransomware-Jahr". Im Laufe dieses Jahres machte WannaCry dann unzähligen IT-Administratoren und -Benutzern das Leben schwer. Abschließend lässt sich nun im Dezember feststellen, dass mit zunehmender Zahl der Internet-Nutzer auch die Zahl der Cybercrime-Fälle weiter steigt. Jürgen Schreier von IT-BUSINESS hat die spektakulärsten Online-Verbrechen des Jahres monatlich aufgelistet.

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